Rübenau

Urlaubsort im Erzgebirge (610 - 780m ü.NN.)

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Rübenau - Ortseingangsschild aus DDR-Zeiten

Die Geschichte von Rübenau

Oder wie sich weltpolitische Ereignisse in Geschehnisse eines sächsischen Gebirgsdorfes wiederspiegeln.

Die Ortsgründung von Rübenau ist nach Aufzeichnungen im Amtserbbuch von Lauterstein 1580 erfolgt. Zu dieser Zeit war der Erzgebirgskamm noch mit einem dichten Urwald bewachsen, dem Miriquidi, auch Dunkelwald genannt.

Ebenfalls zu jener Zeit blühte der Bergbau und das Hüttenwesen vor allem in den Bergstädten Freiberg, Marienberg und Annaberg auf. Diese Betriebszweige verschlangen riesige Mengen an Holz, so daß auch in den Kammlagen mit Baumrodungen begonnen wurde. 1556 erhielten die Freiberger Bürger Christoph Gneuß und Hans Steinhard das Recht auf dem Einsiedel an der Natzschung einen Knittel- und Sensenhammer zu errichten. Einsiedel wird ein im Südosten von Rübenau angrenzendes Gebiet genannt, auf dem ebenfalls in jener Zeit eine Ortschaft entstand.

Einsiedler-Hof

1559 verkauften die Familien von Berbisdorf einen Teil ihrer Besitzungen mit der Hälfte des Kriegwaldes an Kurfürst August. In der von Kurfürst August 1560 erlassenen Holzordnung für das neu geschaffene Amt Lauterstein wurde der Bach Rübenau erstmalig urkundlich erwähnt. 1571 wurde mit dem Bau von sechs Floßteichen im Kriegwald begonnen. Damit setzte in Rübenau die Tätigkeit der Flößer und Köhler ein.1577 beginnen die Kirchbucheintragungen beim Pfarramt Zöblitz. Rübenau, Einsiedel und der böhmische Nachbarort Kallich gehörten zur Parochie Zöblitz. 1607 wird Rübenau von der Kirchgemeinde Zöblitz ausgepfarrt und Filialkirche der Parochie Kühnhaide. In Rübenau entsteht die erste Kirche. Erster Pfarrer für Kühnhaide mit Rübenau ist Theophilus Schumann.1608 bestätigt Kurfürst Christian II. dem Oberaufseher der Flößen Caspar von Berbisdorf den Bau von Kirchen und Schulen in Rübenau und Kühnhaide. Die Rübenauer Kirche wird 1610 eingeweiht. Sie erhält den Namen „Zum Heiligen Geist“. Durch den Dreißigjährigen Krieg werden im Jahre 1631 im Kriegwald Schanzen errichtet. Im Jahr darauf fallen die Kaiserlichen Truppen in das protestantische Rübenau und Einsiedel ein und zerstören beide Orte. Der Floßmeister Johann Georg Oehmichen erhält 1690 für das Gütlein in Rübenau die Schriftsässigkeit.

Die wirtschaftliche Entwicklung brachte im Laufe der Jahre eine Spezialisierung im Schmiedehandwerk. In Rübenau gab es Waffen-, Rohr-, Zain-, Zeug- und Nagelschmiede. Deshalb wurde es auch „Dorf der Schmiede“ genannt. In jener Zeit nannte sich Einsiedel in Einsiedel-Sensenhammer um, da im Amt ein weiteres (Deutsch-)einsiedel entstanden war.

1698 tratt die erste Feuerordnung in Kraft. Für Rübenau wurden 39 „Häusler“ namentlich genannt. Um 1713 wird mit dem Bau einer zweiten Kirche begonnen. 1764 hat Rübenau 80 Häusler, Einsiedel-Sensenhammer hat 17 Häusler und 6 Gärtner. 1791 zählt man in Niedernatzschung 12 Häusler, in Obernatzschung 9 Häusler.

Nutzung einer Köhlerei

Der Rübenauer Bergbau

Im 18. und 19. Jhd. wurde in und um Rübenau an so manchen Stellen Bergbau betrieben. Noch heute zeugen davon die sog. “Berglöcher”. In den Archiven der „Technischen Universität Bergakademie Freiberg“ sind u.a. folgende Stolln und Fundgruben aktenkundig.

Die Vorsehung Gottes Fundgrube wurde 1735 aufgefahren. Eine Probe ergab 1 Loth Silber und 9 Pfund Schwarzkupfer. Die Erze brachen 24-30’’ mächtig und bestanden in einem hornigen Schiefer mit derben Kupferkissen. Der Gang gehörte zu der Seiffener Kupfererzform ation. Der Gabriel Stolln samt Rothe Rose Fundgrube wurde am sog. Schuppenberge, am nördlichen Gehänge der Natzschung, gegenüber von Gabrielahütten von Rübenauern aufgefahren. Im Jahr 1783 förderte man eine Menge von 85 Fuder und 1t Eisenstein, gegen eine Bezahlung von 85 Thaler und 6 Groschen. Die Hilfe Gottes Fundgrube wurde von 1841 bis 1844 betrieben. Die Grube baute auf einem Eisensteinlager, das durch einen im Streichen des Lagers gegen N getrieben 29 Lr. langen Stolln gelöst wurde. Das Lager bestand zum Teil aus einer bräunlich und schmutzig grünen, mit Steinmark durchzogenen, aufgelösten erdigen Masse. Sie war 1-2 Zoll mächtig, mit rötlich und braunen, teils körnigen, teils dichten Eisensteintrümchen und Nieren, zum Teil auch mit größeren Partien eines dichten Eisensteins. 1841 wurden 43 Fuder Eisenstein gefördert, die mit 86 Thaler bezahlt wurden. Die Rother Löwe Fungrube zwischen der Neumühle und der Lochmühle, am linken Gehänge der Natzschung, baute auf dem Rother Löwe Flachen (Eisensteingang), welcher Std. 10,4 streicht, 80° in W fällt und 4- 20 Zoll mächtig ist. Der Gang gehörte zur Schellerhauer Formation, die sich besonders durch Roteisenstein, Eisenglanz, Eisenkiesel, Quarz und Hornstein auszeichnet und vorzugsweise aus eisenschüssigem Gneis besteht.

Die Goldenen Jahre bis zum Grossen Vaterländischen Krieg

1842 werden die Flurbücher von Rübenau und Einsiedel-Sensenhammer angelegt. Bei Rübenau werden als Ortsteile der Ratzschin, die neuen Häuser, die Bettelgasse, die Haiden, Obernatzschung, Niedernatzschung und der Berg genannt. Für Einsiedel-Sensenhammer, Ober- und Niedernatzschung wurde 1851 ein zweiter Schulbezirk geschaffen. Rübenau löst das Filialverhältnis zu Kühnhaide 1853 und wird eine eigenständige Parochie. Als erster Pfarrer ist Dr. phil. Aurel Reinhard Edwin Bauer tätig. Nach dem Ende der Patrimonialgerichtsbarkeit im Jahre 1856 unterstehen Rübenau und Einsiedel-Sensenhammer dem neugebildeten Gerichtsamt Zöblitz.

In Einsiedel-Sensenhammer wird das erste Schulhaus gebaut. Obernatzschung erhielt 1866 ein eigenes Schulhaus. Rübenau bekommt im gleichen Jahr eine Postexpedition. In den Jahren 1870/71 kamen vier Teilnehmer aus dem erfolgreichen Deutsch-Franzsösischen Krieg nicht zurück, aus dem das Kaiserreich hervorging. (2. Reich) Die Ortschaft Einsiedel-Sensenhammer wird 1874 nach Rübenau eingemeindet. Rübenau kommt zur neugebildeten Amtshauptmannschaft Marienberg. Ab dem Jahre 1883 wurden Petitionen zum Bau einer Schmalspurbahn, von Olbernhau/Grünthal kommend, über Gabrielahütten nach Rübenau und weiter nach Kallich und Reitzenhain führend, eingereicht. Mit dem Bau der Olbernhauer Straße durch das Natzschungtal ab dem Jahr 1903 werden diese Anträge gegenstandslos. Die schmale Talsohle läßt neben der Natzschung und der Straße keinen Platz für Gleiskörper. Der Rübenauer Gemeinderat hatte sich stets für die Eisenbahnanbindung eingesetzt.

Die von Carl Eduard Schubert gebaute Orgel wird 1887 in der Kirche eingeweiht. Zum Ausbau des Fremdenverkehrs in Rübenau wurde am 9. August 1899 der Erzgebirgszweigvereins mit 41 Mitglieder gegründet. 1903 wurde die neue Rübenauer Schule eingeweiht. Rübenau zählte nun nur noch 2.127 Einwohner.

In der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 brennt der Himmel über Rübenau. Die Britische und Amerikanische Luftwaffe bombardierte Dresden. Die durch Phosphorbomben ausgelöste Feuersbrunst macht selbst im 50km entfernten Rübenau die Nacht zum Tag. Bei diesem Angriff wurden laut Augenzeugen fast eine viertel Million Menschen getötet, davon etwa 35.000 Einwohner und ca. 200.000 Flüchtlinge. (Historiker gehen allerdings von „nur“ 25.000 Toten aus)

Im April 1945 kommt der Schrecken des Krieges auch nach Rübenau. Die Sowjetarmee dringt bis Rübenau vor, wird jedoch von letzten Überresten der Wehrmacht und der Waffen-SS vorerst aufgehalten. MG-Stellungen, wie die am Schützenhaus, fügen den Rotarmisten grosse Verluste zu. Die meisten tödlich verletzten Sowjetsoldaten wurden in Nennigmühle begraben, wovon heut noch eine Gedenkstätte zeugt.

Doch dem Einsatz von T34-Panzern hatten die Deutschen Soldaten nichts entgegen zu setzen und kommen ums Leben. Die Sowjetarmee rächt sich an der Zivilbevölkerung. Es kommt zu Plünderungen und Vergewaltigungen. Die sowjetischen Truppen verschanzen sich schliesslich im Kriegwald, nahe des Lehmhaidner Teiches. Erst Jahre später werden die Verbände 10km weiter westliche in die Mothäuser Heide verlagert. Die Sowjetarmee bleibt fast ein halbes Jahrhundert dort stationiert.

Am 8. Mai 1945 werden die Kriegshandlungen eingestellt. Die deutschen Ostgebiete Schlesien, Posen, Preussen und Pommern werden annektiert und ihre Einwohner vertrieben. Auch die Sudetengebiete werden entgermanisiert. Zum ersten Mal in der Geschichte wohnen keine Deutschen mehr in den böhmischen Nachbarorten Kallich und Natschung. Die beiden Grenzübergänge werden geschlossen. Viele Vertriebene finden in Sachsen eine neue Heimat, so auch in Rübenau. Trotz dieses Zuzugs zählt man 1946 in Rübenau nun noch 2.070 Einwohner.

Die DDR-Zeit

Am 7. Oktober 1949 wird aus der Besatzungszone der damaligen Sowjetunion, zu der auch Sachsen gehörte, die „Deutsche Demokratische Republik“ (DDR) gegründet. Es begannen grundlegende Umstrukturierungen in allen Bereichen, die sich bis in die Gegenwart auswirken.

Es setzte eine staatlich gelenkte „kleine“ Industriealisierung ein. So entstanden durch Enteignung, aber auch durch Neubau einige volkseigene Betriebe, die VEB’s. Der VEB Formplast Rübenau (heute wieder Lackiererei Stephani) reparierte Transporter (Marke: B-1000) und Kleinbusse (Marke: ROBUR) und baute die Fahrzeuge auch um. Der VEB Holzbau Rübenau stellte Fertigteile für den Holzhausbau her. In der alten Dorfmühle war die Handschuh-Strickwarenfabrik des „VEB Polar Karl-Marx-Stadt“ untergebracht. Die Nagelfabrik an der Natzschung stellte nun unter dem Namen „VEB Nagelfabrik Rübenau“ vor allem Drahtnägel her.

Barkas-Präsentation während eines Festumzuges

Dennoch fanden die meisten Rübenauer in den umliegenden Städten Beschäftigung. So z.B. im VEB Federnwerk Marienberg (heute Scherdel Marienberg GmbH ), im VEB Armaturenwerk Zöblitz (heute Armaturen- und Metallwerke Zöblitz GmbH) und im VEB Blechwalzwerk Olbernhau (Industrieruine, wurde 2010 abgerissen).

Auch die Lebensbedingungen waren in den Städten wesentlich besser, als auf dem Lande und so zog es Hunderte in die Städte. Daher zählte Rübenau 1971 nur noch 1.463 Einwohner.

Die Kleinbauern mußten einen Großteil ihrer Felder, sowie ihre Pferde und Rinder der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (kurz LPG) Ansprung überlassen. Durch den Zusammenschluß der Parzellen entstanden große Flächen, die erstmals mit Maschienen bearbeitet werden konnten. Durch den Erlass „Junkerland in Bauernhand“ von 1948 bekommen die Kleinbauern aber auch Wald im Rübenauer Norden zugewiesen.

Mähdrescher bei der Arbeit

Aufgrund seiner Höhenlage und seiner waldreichen Umgebung wurde Rübenau als staatlich anerkannter Erholungsort ausgebaut. Der FDGB (Freie Deutsche Gewerkschaftsbund) hatte etwa 120 private Urlaubsplätze unter Vertrag. Zumeist sächsische Großbetriebe unterhielten insgesamt 9 Betriebsferienheime.

So pachtete die Deutsche Reichsbahn (heute Deutsche Bundesbahn) das Gebäude der heutigen „Bergschänke“. Das Silikatwerk Bad Lausik erwarb schon in den 50er Jahren das Alte Zollhaus. Der zum Kombinat Chemie Berlin gehörende VEB Erosol Automat Oberlichtenau unterhielt die spätere Gaststätte „Sattlerschmied“. Der VEB WEMA-Union Karl-Marx-Stadt hatte sein Betriebsferienheim am Hammerweg, Auffahrt Hirschberg. Die Ingeneurschule Glauchau bewirtschaftete die Gaststätte und Ferienheim Lochmühle. Die Gaststätte „Weißer Hirsch“ war Betriebsferienheim des VEB Blechwalzwerk Olbernhau.

Im Ortsteil Einsiedel-Sensenhammer lag das Kinderferienlager des Zuckerkombinates Zeitz. Der Fahrradbauer „VEB Diamant Karl-Marx-Stadt“ betrieb die ehemalige Bergschule als Kinderferienlager. Die Wasserwerke Karl-Marx-Stadt hatten im heutigen „Schneidereits Reiterhof“ ebenfalls ein Kinderferienlager eingerichtet.

Aufmarsch der Thälmannpioniere

In den Sommer- und Wintermonaten erholten sich täglich zwischen 300 und 500 Urlaubsgäste in Rübenau! Mit der Öffnung der Grenzen zur BRD am Deutschen Schicksalstag, dem 9. November 1989 wurde das Ende der DDR eingeläutet.

Die Nach-Wende-Zeit

Am 3. Oktober 1990 trat die DDR der Bundesrepublik Deutschland bei. Der Lebensstandard der Rübenauer verbesserte sich schlagartig. Es entfaltete sich wieder ein Mittelstand, die großen Arbeitgeber jedoch, die staatseigenen Betriebe, lösten sich auf. Noch viel katastrophaler wirkte sich für Rübenau aber der fast vollständige Zusammenbruch des Tourismus aus. Unter anderem verursacht durch die Auflösung des FDGB und der Betriebsferienheime. Dadurch war ein bis 2001 andauernder stetiger „Bettenrückgang“ zu verzeichnen. Abermals wanderten viele junge Leute ab. Rübenau hatte daher 1993 nur noch 1.186 Einwohner.

1994 schloß sich Rübenau mit den Gemeinden Kühnhaide, Reitzenhain und Satzung zur Einheitsgemeinde Hirtstein zusammen. Die anhaltend schlechte wirtschaftliche Situation der 4 Orte, ließ dem Gemeinderat wenig Handlungsspielraum. Dadurch wurde am 1.1.2000 eine Verwaltungsgemeinschaft und zum 1.1.2003 der Zusammenschluß mit der ca. 15km entfernten Kreisstadt Marienberg beschlossen. Rübenau zählt im Jahr 2001 noch etwa 1.130 Einwohner.

Am 1. April 1999 geht die überwiegend privat finanzierte Internetpräsentation ruebenau.de online. Seitdem sind die Webseiten mit Abstand wichtigstes Vermarktungsmittel des Ortes.

Vom 11. bis 13. August 2002 wird das ganze Erzgebirge von sinnflutartigen Regenfällen heimgesucht. Die Dorfbach und die Natzschung treten über. Straßen werden weggespült und viele Häuser im Ortsteil Grund und an der Natzschung stark beschädigt.

Die Gegenwart

Aufgrund sinkender Schülerzahlen wurde am 1. Juli 2004 die Mittelschule Rübenau geschlossen. Der seit 1900 andauernde Rückgang der Bevölkerungszahl ist mit der Jahrtausendwende gestoppt. Die Bettenzahl hat sich bei etwa 130 stabilisiert und erfährt dank der Internetvermarktung seit 2005 sogar wieder einen leichten Anstieg. Seit dem Beitritt der Tschechischen Repubik zur Europäischen Union am 1. Mai 2004 werden die Beziehungen zum benachbarten böhmischen Erzgebirge wieder intensiver.

Impressum

Die Bilder wurden bereitgestellt von Detlef Steyer und Jens Porstmann.

Der Artikel „Rübenauer Bergbau“ beruht auf dem Archivmaterial der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, zusammengestellt vom Wissenschaftlichen Mitarbeiter der Geologie-Fakultät Dipl.Geologe Dirk Sandmann.

Die geschichtlichen Fakten wurden den Büchern:
„Führer von Rübenau“ von Adolf Hentschel (1927) und
„Werte unserer Heimat um Olbernhau und Seiffen“
Autorenteam des Akademie-Verlags Berlin der DDR (1985) entnommen.
Ausserdem wurde auf mündliche Überlieferungen der Einheimischen zurückgegriffen.

Zusammengefaßt, überarbeitet und niedergeschrieben von Ringo Porstmann. Auf inhaltliche Korrektheit überprüft vom Rübenauer Ortschronisten Herrn Kurt Ihle. Alle wertende Textpassagen sind nicht die offiziellen Standpunkte der Standverwaltung Marienberg, sondern die persönlichen Ansichten des Verfassers. Alle Bild- und Textrechte liegen bei porstmann.com und dürfen ohne Genehmigung nicht vervielfältigt werden. Zuwiderhandlungen werden zur Anzeige gebracht.

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