Rübenau

Urlaubsort im Erzgebirge (610 - 780m ü.NN.)

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Wanderweg über den Lehmhaidner Teich zum Steinhübel

Länge: 9km;
Tiefster Punkt: Kirche Rübenau mit 689m
Höchster Punkt: Steinhübel mit 817m
Summe aller Steigungen: 123 Höhenmeter
zu Fuß: ca. 3h;
mit dem Mountainbike: 1h

 

50.5988642651447,13.303472399711609,14

 

An der Kirche schlagen wir den Weg „Am Maiberg“ ein und wenden uns dann der Gasse zu. Bereits am Kindergarten lohnt sich der Blick zurück. Hinter dem tief eingeschnittenen Natzschungtal sieht man die nördlichen Ausläufer des Erzgebirskammes, die als mächtige bewaldete Bergrücken beeindrucken.

Am Lehmheidner Teich

Das Strässchen führt bald wieder ins Tal. Zur Rechten des Lehmhaidner Baches geht es durch die Ziegengasse. Der Weg wird immer schmaler bis er nur noch ein Pfad ist. Am Waldrand angelangt, wenden wir uns nach rechts auf die Waldstrasse in den Wald hinein. An der Hälfte der langgestreckten Kurve betreten wir zur Linken einen verwegenen, schmalen Pfad in das dunkle Unterholz. Wir überschreiten ein kleines Bächlein und kreuzen den Vogelherdweg. Stetig führt der Weg bergauf.

Nachdem das steilste Stück bewältigt ist, lohnt sich abermals der Blick zurück. Über den dichten Fichtenwald erblicken wir eine Hochfläche von Rübenau und dahinter den Erzgebirgskamm (Anna-Höhe).

Weiter geht es, den A-Flügel überquerend, bis der Viererweg erreicht ist. Auf diesen gehen wir links ins Tal hinab, wo wir ein tiefschwarzes Gewässer erblicken, den „Lehmhaidner Teich“.

Der idyllisch von Wald und Wiese umgebene Waldsee wird von der gleichnamigen Bach durchstossen, die wie viele andere kleine Bächlein der nördlich gelegenen „Roten Heide“, auch „Lehmhaide“ genannt, entspringt. Auf der fast 250m langen Teichkrone laden mehrere Sitzgelegenheiten und eine Schutzhütte zum Verweilen ein.

Der Lehmhaidner Teich ist einer der schönsten, und mit 756m ü.NN. auch einer der höchstgelegenen Teiche im Mittleren Erzgebirge. Er wurde bereits Ende des 16. Jhd. als Floßteich angelegt.

Lehmhaidner Teich Luftbildaufnahme

Nun gehen wir weiter bis auf den „Alten Komotauer Weg“. Dieser führt rechts sanft bergauf, überquert den B-Flügel und treffen auf den Torfflügelweg. Auf diesen gehen wir links bergan bis wir den nördlichen Fuss des Berges erreicht haben. Hier steht eine grosse, massive Holzblockhütte, die dem „Sächsischen Staatsforst“ (Eigentümer des Kriegwaldes) und seinen zahlenden Gästen meist für Jagdbelustigungen dient. Hinter der Blockhütte befindet sich ein Tor im Wildschutzgitter. Dieses kann man herausheben, um auf den Pfad zu gelangen, der auf den Gipfel führt.

 

 

Der 817 Meter hohe Steinhübel, der früher auch Hindenburghöhe genannt wurde, ist eine zerklüftete Felspartie mit hohen Buchenbestand. Es ist der höchste Berg im Rübenauer Kriegwald.

Blick vom Steinhübel auf Rübenau

Dem Wanderer bot sich bis Ende der 90er Jahre eine tolle Fernsicht. Im Südwesten war der 5 km entfernte Ort Kühnhaide und der 15 km entfernte Hirtstein zu sehen. Bei guter Fernsicht erblickte man am Horizont sogar den 1215m hohen Fichtelberg und den mit 1248m höchsten Berg des Erzgebirges, den Keilberg (auf tschechisch Klinovic). Im Süden erhebt sich auf tschechischer Seite der 842m hohe „Lauschhübel“ (auch Steinel genannt). Weiter östlich war der ca. 4 km entfernte Rübenauer Ortsteil Kriegwald, und die Bergschule mit den Windgeneratoren zu erkennen. Hinter Rübenau erhebt sich eine mächtige Bergkette - der Erzgebirgskamm.

Steinhübel

Heute ist zwischen den Buchenstämmen hindurch nur schwer etwas zu erkennen. Der beste Blick bietet sich freilich in den laubfreien Monaten von November bis April.

Den Rückweg treten wir am Besten wieder auf den Komotauer Weg an, überschreiten den Viererweg und in einem grossen Bogen 2x die „Hetz-Schneise“. Der Komotauer Weg ist hier als Reitweg ausgeschildert und tritt oberhalb von Schneidereits Reiterhof aus dem Wald heraus.

In der Gasse

Wir überqueren also die Waldstrasse, und schreiten links vorbei am Reiterhof dem Tal entgegen. Am Schusterberg mit dem markanter Felsvorsprung treffen wir wieder auf das Gassensträßchen auf dem wir zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zurückfinden.

Erzhütte
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