Rübenau

Urlaubsort im Erzgebirge (610 - 780m ü.NN.)

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Heilpflanzenlehrpfad  Haus in der Ziegengasse

Naturlehrpfad: Heilpflanzen- und Kräuterlehrpfad Rübenau

 

Begünstigt durch Höhenlage und Klima gehören die Rübenauer Bergwiesen zu den artenreichsten im Erzgebirge. Was der Unwissende schlicht als „Unkraut“ bezeichnen würde, sind oftmals seltene Pflanzen und Kräuter. Um dem naturverbundenen Wanderer diese vielfältige Pflanzenwelt näher zu bringen, wurde am 1. Juni 2005 der „Rübenauer Heilpflanzenlehrpfad“ eröffnet. Die ca. 4 km lange Strecke ist von Anfang Mai bis Ende Oktober mit mehreren Lehrtafeln und Wegweisern beschildert. Erklärt werden die unterschiedlichsten Heilpflanzen und deren Heilwirkungen.

Der Kräuterlehrpfad beginnt am „Wanderparkplatz Waldstraße“ (nahe des Sportplatzes an der Zöblitzer Straße) und führt am Waldrand entlang, dem Tal der Lehmhaidner Bach entgegen. Vor der Talbrücke biegt der Lehrpfad links auf einen Wiesenweg ein und folgt dem Bachlauf. In dieser Bachaue findet man Pflanzen, wie die Brombeere (wirkt gegen Durchfall), den Huflattich (wirkt bei Halsentzündungen) und die Immunkräfte stärkende Hagebutte.

Der Weg führt weiter an den Erzgebirgshäusern der „Ziegengasse“ vorbei, bis man zur Linken die Bergwiese des Schusterberg’s mit ihrem imposanten Felsen erblickt. Hier wachsen vor allem der Baldrian (gegen Schlafstörungen), die Gemeine Scharfgarbe (wirkt krampflösend) und die rheumatische Beschwerden lindernde Brennnessel.

Ziegengasse, Rübenau  Lehmhaidner Bach, Ziegengasse

Der nunmehr asphaltierte Weg trifft auf das Gassensträßchen, dem der Lehrpfad zuerst links und dann bergauf folgt. Zu beiden Seiten erblickt man artenreiche Bergwiesen, die ökologisch bewirtschaftet werden. Hier findet man zum Beispiel den „Frauenmantel“ vor.

Vorbei an Jugendklubhaus und Kindergarten geht es wieder bergab der Rübenauer Ortsmitte mit dem alten Schulgebäude und der Dorfkirche entgegen.


die Hummel Gwendolin begleitet den Naturfreund entlang des Pflanzenlehrpfades

Nach der Überquerung der Zöblitzer Landstraße, geht es zur Linken der Kirche und der Friedhofsmauer auf dem Hammerweg bis zum Hradschinweg. Dieser führt zur Rechten des von der Märchenwiese kommenden Wildbaches, über den „Strohhübel“ der Anhöhe entgegen. Zu beiden Seiten des Weges wachsen der Löwenzahn (hilft bei Verdauungsbeschwerden) und der reizmildernde „Spitzwegerich“.

Am Waldrand angelangt, biegt der Lehrpfad links ein. Direkt am Wegesrand wachsen Himbeersträucher. Die Früchte sind fiebersenkend und die Blätter können Halsschmerzen lindern. Auch die Holundersträucher, Ebereschen und Birken haben heilende Wirkung. An der „Märchenwiese“, eine Waldlichtung, auf der früher geköhlert wurde und heute als Veranstaltungsplatz genutzt wird, bietet sich die letzte Rastmöglichkeit, bevor der Ausgangspunkt der Wanderung wieder erreicht ist.

Am Hammerweg, Rübenau  Bergwiese am Hradschin

Erzhütte
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